Welche Unterschiede existieren zwischen der PKV und GKV?
In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird der Krankenversicherungsbeitrag nach dem Umlageverfahren kalkuliert.
Er richtet sich nach dem Einkommen und dem Beitragssatz der gewählten Krankenkasse.
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird der Beitrag nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren kalkuliert.
Er richtet sich nach dem Eintrittsalter, Geschlecht, Gesundheitszustand und dem individuell gewählten Versicherungsschutz.
In der gesetzlichen Krankenkasse gibt es einen gesetzlich definierten Leistungskatalog, der veränderlich sein kann.
Er ist für jedes Mitglied bindend, d.h. nur die in diesem Leistungskatalog verankerten medizinischen Leistungen werden auch von der jeweiligen Krankenkasse erstattet.
Darüber hinaus gehende Leistungen sind in seltenen Fällen und nach individueller Prüfung möglich.
Die Privatversicherung bietet dagegen verschiedene Tarife bzw. Tarifpakete an, aus denen kann der Kunde seinen gewünschten Versicherungsschutz individuell zusammenstellen. Die Privatkrankenversicherung erbringt vertrags- und tarifgemäße Versicherungsleistungen, die nicht zum Nachteil des Versicherten abänderbar sind.